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Vorreiter beim Breitband-Ausbau im Landkreis Bamberg

Breitbandausbau Vertragsunterzeichnung mit der Telekom Deutschland
Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk unterzeichnet den Breitbandausbauvertrag

Als erste Gemeinde im Landkreis Bamberg erfolgte nach Baufreigabe durch die Regierung von Oberfranken die Vertragsunterzeichnung mit der Telekom Deutschland GmbH im Burgebracher Rathaus.

 

Im Rahmen des Auswahlverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb erhielt die Deutsche Telekom den Zuschlag.

 

Als erste Gemeinde im Landkreis Bamberg hat der Markt Burgebrach von der Regierung von Oberfranken die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn und somit die Freigabe zur Unterzeichnung des Vertrages mit der Telekom erhalten.

 

Im Bezirk Oberfranken ist der Markt Burgebrach ebenfalls in der Spitzengruppe, als vierte Gemeinde von insgesamt 214 oberfränkischen Gemeinden kann der Breitband-Ausbau jetzt durchgeführt werden. Der Markt Burgebrach wird für den Breitband-Ausbau einen Betrag von 947.571 Euro aufwenden, ein Zuschuss wurde durch den Freistaat Bayern in Aussicht gestellt.

 

Flächengemeinden wie Burgebrach mit ihren vielen Ortsteilen sollen dabei durch die Neufassung der Breitbandrichtlinie besser gefördert werden. In allen 27 Gemeindeteilen des Marktes Burgebrach werden ab Juli 2015 weitestgehend Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von mindestens 25 MBit/s und bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) zur Verfügung stehen. Hierzu werden im Kumulationsgebiet Burgebrach im Rahmen des Ausbaues 23 Schaltgehäuse (Multifunktionsgehäuse) für den Aufbau der Systemtechnik vergrößert bzw. neuaufgebaut werden. Diese Gehäuse werden an das IP-Backbone der Telekom angebunden. Unterirdische Leitungen werden auf einer Länge von 10.390 Metern verlegt, 25.315 Meter Glasfaserkabel werden in Rohrsysteme eingezogen. Ca. 15.000 Meter bestehende und bereits im Zuge von anderen Straßen- bzw. Wegebaumaßnahmen verlegte Leerrohre können hierbei genutzt werden.

 

„Wir freuen uns, unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnelleren Internet ermöglichen zu können", so Erster Bürgermeister des Marktes Burgebrach Johannes Maciejonczyk bei der Unterzeichnung des Ausbau-Vertrages. „Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und für Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie, gelte Breitband doch mittlerweile als ein weiterer wichtiger Standortfaktor. Beim neu zu erschließenden zweiten Bauabschnitt des Neubaugebietes Knöckel-Hurenanger gehen wir sogar noch einen Schritt weiter. Unter Prüfung der Wirtschaftlichkeit sollen dort bereits Glasfaserleitungen bis in jeden Haushalt gelegt werden. Damit ist der Markt Burgebrach landkreisweit Vorreiter im Sachen Breitbandausbau."

 

Friedrich Weinlein, Kommunaler Ansprechpartner Deutsche Telekom Technik, sicherte bei der Vertragsunterzeichnung eine zügige Durchführung der Maßnahme zu. Burgebrach werde mit der neuesten Breitbandtechnologie ausgestattet und könne diesbezüglich gelassen in die Zukunft blicken.

 

In einem späteren und zweiten Schritt soll im sog. Vectoring-Verfahren die Bandbreite durch ergänzende Ausstattung der Schaltgehäuse auf bis zu 100 Mbit/s verdoppelt werden. Das Vectoring-Verfahren bedarf jedoch noch der EU-Zertifizierung.

 

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Der Ausbauvertrag mit der Telekom legt fest, dass innerhalb einer Frist von 12 Monaten die Arbeiten abgeschlossen sein sollen und die neue Technik zur Verfügung steht.

 

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